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Aufs Fahrrad umsatteln

("Trierischer Volksfreund", 21.06.2007)

Es war mal wieder Zeit für einen autofreien Hochschultag an der Uni Trier. Dieses Jahr organisierte die Studierendengruppe der Lokalen Agenda 21 (LA 21) in Zusammenarbeit mit dem Referat für Ökologie und Mobilität des Asta der Uni Trier und der Unterstützung der Landeszentrale für Umweltaufklärung für vergangenen Dienstag den Aktionstag.

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Helene Knobloch und Eva Maschino (von links) von der Studierendengruppe der Lokalen Agenda 21 verteilen am autofreien Hochschultag Flugblätter an die Studenten, die sich auf die Parkplatzsuche an der Universität machen. TV-Foto: Thorsten Klein

Trier. (thk) Mit auffälligen Sicherheitswesten bekleidet standen die Umweltaktivisten an den Einfahrten der Parkplätze der Uni und verteilten Flugblätter an die Studierenden, die sich mit dem Auto auf die Parkplatzsuche machten. Schon im Vorfeld wurden die Studenten aufgerufen, an diesem Tag ihr Auto stehen zu lassen und auf umweltfreundliche Alternativen wie Bus oder Rad umzusatteln. Doch hatte es den Anschein, dass nicht sehr viele der Aufforderung der Umweltgruppen gefolgt waren, denn beim Verteilen der Flyer bildeten sich an den Einfahrten der Parkplätze recht schnell lange Schlangen wartender Autofahrer. "Wir wollen zur Reflexion anregen über das Mobilitätsverhalten in Zeiten des Klimawandels", erklärt Charlotte Heyl von der Lokalen Agenda 21 den Sinn der Aktion. Gerade vor dem Hintergrund, dass jeder Student ein Semesterticket besitze, das die kostenfreie Busbenutzung einschließt, sollte jeder Student überlegen, ob er die umweltfreundliche Alternative nicht nutzen könne, so die Umweltaktivistin. Zudem baten sie die motorisierten Studierenden, Geld für die geplante Solaranlage an der Universität zu spenden.

Die Autofahrer reagierten meist verständnisvoll auf die Aktion und erklärten oft, warum sie sich statt mit umweltfreundlichen Alternativen mit dem Auto auf den Weg zur Uni machten.

"Ich finde die Aktion super gut und schäme mich ein bisschen, dass ich das Auto benutze, doch ich habe keine andere Möglichkeit, da ich im Saarland wohne", so die Antwort einer jungen Studentin.

Außer der Flugblattaktion bauten die Umweltgruppen zudem einen Informationsstand mit einem Gewinnspiel vor der Mensa auf.


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