3 Gründe, warum sich Beteiligung lohnt
Du kannst Trier kennen lernen.
Für uns besteht in besonderem Maße die Möglichkeit, die Region Trier hinsichtlich Ihrer politischen Entscheidungsprozesse kennen zu lernen und bezüglich ihrer Zukunftsfähigkeit mit zu gestalten. Experten stellen sich unseren Fragen und helfen uns dadurch, unsere eigene Meinung zu formen.
Hierzu findet derzeit eine LA21 Studigruppe Bildungreihe statt. mehr...
Du kannst Stadt und Zukunft gestalten.
In unserer Gesellschaft globaler Vernetzung und beschleunigter Zeitdimension scheint die Zukunft oft von "anderen" abhängig. Was viele dabei jedoch übersehen, ist die Tatsache, dass wir uns permanent unsere eigene Zukunft einrichten. Unser Handeln bestimmt unsere Zukunft. Keine Zukunft in Trier? Dann schaffen wir uns eine.
Du kannst unser Netzwerk nutzen und Deins ausbauen.
Wir profitieren einerseits von den bereits vorhandenen Kontakten des LA 21 Trier e.V., andererseits bauen wir unser eigenes Netzwerk von Studierenden und Interessierten an einer Nachhaltigen Entwicklung aus.
Wer wir sind? Die LA21 Studigruppe.
Wir sind eine Gruppe von StudentInnen, die sich für die Interessen einer nachhaltigen Entwicklung im Rahmen des Agenda-Prozesses in Trier und Umgebung einsetzen. Zur Lokalen Agenda 21 gehört die Bürgerbeteiligung (wie der Deckel zum Topf?) mit dem Ziel, ein lebenswertes Trier der Zukunft umzusetzen. Und als Studierende - die einen wichtigen Abschnitt ihres Lebens in Trier verbringen - sollten wir die Möglichkeit nutzen, diese uns ermöglichten Beteiligungsprozesse in der Praxis zu erlernen und üben.
Was machen wir?
Unser erster Schwerpunkt ist das Thema Mobilität. In Zeiten von globaler Klimaerwärmung lässt sich in Trier dennoch beobachten, dass immer mehr StudentInnen mit dem Auto zur Uni fahren. An den schlechten Verkehrsverbindungen liegt es nicht, denn durchschnittlich kommt alle drei Minuten ein Bus aus der Innenstadt an der Uni an.
Dieses Verhalten zeigt die allgemeine kognitive Dissonanz zwischen Denken und Handeln. Bei unserer ersten Aktion, dem Autofreien Hochschultag 2007 in Trier, konnten wir in zahlreichen Gesprächen mit motorisierten StudentInnen feststellen, dass eigentlich alle sich des Themas Umweltschutz bewusst sind und auch das Klima schützen wollen. Und doch ist kaum jemand zur Integration alternativen Handelns in den Alltag bereit. Die Ursachen sind dieselben wie etwa fürs Rauchen, für Benutzen von Einweg-Kaffee-Pads oder den Konsum von Produkten, die unter unmenschlichen Bedingungen produziert worden sind. Es gibt Institutionen des Verhaltens, die maßgeblich von Lobbyisten unter Gewinnorientierung geschaffen und gepflegt werden. Um bei unserem Schwerpunkt Mobilität zu bleiben bedeutet das: Das Image von Autos ist positiver als dessen Realität. Das Auto ist ein seit langem etabliertes Status-Symbol in unserer Gesellschaft. Autofahren wird verkauft und empfunden als Gefühl individueller Freiheit. Das bedeutet, dass wir mit Rationalität alleine kaum einen Autofahrer zu anderem Handeln bewegen könnten.
Nachhaltiges Handeln muss geübt werden.
Wir wollen der Sache auf den Grund gehen:
- Ist Autofahren bequemer als andere Verkehrsmittel?
- Bedeutet Autofahren gleich Wohlstand?
- Wie kann der ÖPNV für alle attraktiver werden?
- Wie sieht eine nachhaltige Zukunft des Verkehrs aus?
- Welche Chancen, welche Probleme gibt es diesbezüglich speziell in Trier?
- Wie könnte ein nachhaltiges Verkehrskonzept in der Stadt Trier aussehen?
- Und wie kann man Nachhaltiges Mobilitätsverhalten in Trier langfristig etablieren?
Wir suchen intensiv nach Antworten und und halten Euch darüber auf dem Laufenden.
Trier, den 05.11.2007


